Mein Warum
Ich habe schon früh vermutet, dass ich irgendwie anders bin als die anderen. Sensibler, aufmerksamer, angestrengter. Schon als Kind habe ich nicht rein gepasst, hatte wenige Freunde und konnte innert Sekunden die Stimmung im Raum wahrnehmen.
Während meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin ahnte ich langsam, dass ich mich im neurodiversen Spektrum befinden könnte. Doch meine finale Diagnose bekam ich erst 2024, nachdem ich durch die Geburt meines Kindes in eine Angststörung rutschte und endlich anfing nach Antworten zu suchen.
Durch meinen bisherigen beruflichen Weg, in welchem ich hauptsächlich mit neurodiversen Menschen zu tun hatte, habe ich natürlich das nötige Fachwissen an der Hand und doch brauchte es so viele Jahre, bis erkannt wurde, was mit mir los war.
Was bei Frauen keine Seltenheit ist, da deren atypischen Symptome und dafür zu Grunde liegende patriarchale Strukturen den Weg zur rechtzeitigen Diagnose oft verhindern.
Die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen ist für mich seit vielen Jahren eine große Priorität in meinem Wirken. Sei es privat, auf der Arbeit oder jetzt auch hier. Einer meiner größten Wünsche und mein Antrieb ist es, Frauen zu unterstützen. Sie stark und selbstsicher zu sehen. Es erfüllt mich mit unfassbarem Stolz und Respekt, wenn ich Frauen darin beobachte, wie sie sich aus diesen Strukturen heraus kämpfen und anfangen zu strahlen.
Schon seit meiner Kindheit reagiere ich stark auf Ungerechtigkeiten. Daher war nach meiner Diagnose recht schnell klar, dass ich meine Fähigkeiten, mein Wissen und meinen Wunsch nach starken Frauen kombiniere und ein Angebot schaffe, um genau dies zu erreichen.
Durch meine Weiterbildungen zur systemischen Coachin und ADHS-Trainerin, meiner Erfahrung und jahrelanger Arbeit mit neurodiversen Frauen und dem Versuch, die patriarchalen Grenzen in meinem Wirkungskreis zu durchbrechen, sehe ich mich berufen, dieses Angebot zu gestalten.
Ich freu mich auf dich und deinen Weg!